Wie schlimm sind Pökelsalz, Allergene und andere Zusätze in Wurstwaren wirklich?

Bei manchen Wurstsorten sollten Hinweise eingeblendet werden, wie bei Medikamenten. Diese enthalten häufig Allergene und Zusatzstoffe.
Wie schlimm sind Pökelsalz, Allergene und andere Zusätze in Wurstwaren wirklich?

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Metzger oder Fleischhändler

Bei manchen Wurstsorten sollten ähnliche Hinweise eingeblendet werden, wie bei Medikamenten. Der Anteil an Allergenen, Zusatzstoffen, Pökelsalz, Farbstoffen, künstlichen Aromen oder Konservierungsstoffen ist derart hoch, dass man an und für sich nicht mehr von einem natürlichen Lebensmittel sprechen kann. Aber warum werden diese Stoffe eigentlich zugesetzt und wie schädlich sind sie wirklich?

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Nitritpökelsalz

Nitritpökelsalz ist eine Mischung aus Speisesalz und Kalium- oder Natriumnitrit. Es wird in vielen Fällen Fleisch-, Wurst- und Fischerzeugnissen zugesetzt, um die schöne rote Farbe zu erhalten, das Aroma zu optimieren und das Produkt haltbarer zu machen.

Man kann davon ausgehen, dass mindestens 90 % aller im Handel erhältlichen Produkte dieser Produktgruppen mit Pökelsalz behandelt sind. Selbst Bioprodukte dürfen, wenn auch in geringerer Menge als herkömmliche Waren, Pökelsalz enthalten.

Die E-Nummern für Pökelsalz sind E 249 für Kaliumnitrit, E 250 für Natriumnitrit, E 251 für Natriumnitrat und E 252 für Kaliumnitrat.

Wirklich gefährlich sind Nitrosamine

Das im Pökelsalz enthaltene Nitrit kann mit bestimmten Eiweissstoffen reagieren und Nitrosamine bilden. Diese haben sich in Tierversuchen als Krebs erzeugend erwiesen. Allerdings nehmen wir nur einen geringen Prozentsatz von Nitrosaminen mit der Nahrung direkt auf. Der Grossteil wird direkt in unserem Körper gebildet, aus Nitrat, welches wir mit anderen Nahrungsmitteln und über das Wasser zu uns nehmen.

Um die Belastung mit Nitritpökelsalz zu reduzieren, sollten möglichst ungepökelte Produkte verzehrt und generell der Fleischkonsum reduziert werden. Lieber weniger Fleisch essen, aber dafür solches von hervorragender und reiner Qualität.

Tägliche Maximal-Aufnahme 0,06 Milligramm

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt die maximale täglich empfohlene Aufnahme von Nitriten mit 0,06 Milligramm an, was der Menge in ca. 30 Gramm herkömmlichem Kochschinken entspricht.

Allergene können vielseitige Reaktionen hervorrufen

Wissenschaftlich belegt sind rund 5 bis 8 Prozent der Schweizer Bevölkerung, die auf bestimmte Inhaltsstoffe oder Lebensmittel allergisch reagieren. Allerdings ergaben Umfragen, dass rund 30 % der Schweizer, mit Unverträglichkeiten aufgrund der Nahrung zu kämpfen haben.

Fest steht, dass immer mehr Menschen Probleme mit vielen der zugesetzten Stoffe haben – seien es nun Allergien oder andere Unverträglichkeitsreaktionen. EU-weit sind 14 Stoffe kennzeichnungspflichtig, zu denen unter anderem Nüsse, Milch oder Schwefeldioxid zählen. Die komplette Liste finden Sie z. B. auf GastroSuisse.
Die Liste möglicher Reaktionen auf Allergene ist lang und reicht von Juckreiz und Atemnot bis zu Krämpfen, starkem Schwindel oder gar einem anaphylaktischem Schock. Betroffene müssen daher absolut sicher sein, dass bestimmte allergieauslösende Stoffe nicht in der Nahrung enthalten sind.

Alpahirt verzichtet auf jegliche Zusatzstoffe

Alpahirt ist es nicht nur wichtig, nachhaltig und unter Berücksichtigung höchster Ansprüche an das Tierwohl zu arbeiten, sondern am Ende auch bestmögliche und vor allem gesunde Produkte zu vertreiben. Daher kommen in Alpahirt Produkte keinerlei Zusätze, kein Pökelsalz, kein Zucker und keine Allergene. Hier zählt einfach nur der natürliche, gute Geschmack.

Die Haltbarkeit erreichen wir durch einen natürlichen Salzungs- und Trocknungsprozess und den Geschmack durch die Auswahl der besten Kühe aus dem unmittelbaren Umland. Ganz gemäss unserem Leitspruch: Natur und Gewissen – unsere einzigen Zusätze!

Gerne teilen wir einige Kundenreaktionen mit euch, die uns besonders erfreut haben und durch die wir wissen, auf dem absolut richtigen Weg zu sein:

Diese Würste, die ihr meinem Partner geschenkt habt, sind unglaublich gut und ich kann diese essen! Habe alle getestet. Alle verursachen keine Probleme. Mega cool!! Jetzt gibt’s nach 20 Jahren wieder einmal Würste, die ich vertrage. Also das war das beste Weihnachtsgeschenk, das ich auch mitgeniesse. Elmar S. am 12.01.2022

Da ich zudem sehr viel Wert auf natürliche Produkte und eine gesunde Ernährung lege, habe ich lange und erfolglos nach Salsiz und Co. gesucht, die kein Nitritpökelsalz und andere «fragwürdige» Zutaten enthalten – bis ich nun glücklicherweise auf Alpahirt gestossen bin! Heidi B. am 11.05.2022

Das kannst du tun, um allergische Reaktionen in Bezug auf Lebensmittel zu vermeiden

Du kannst selbst einiges tun, um lebensmittelbedingte Abwehrreaktionen des Körpers zu vermeiden. Hier einige Anregungen und Tipps:

  • Beachte stets die Kennzeichnung von Lebensmittel und vermeide solche, die eine hohe Anzahl an Zusatzstoffen und Allergenen aufweisen.

  • Wenn du unverpackte Lebensmittel wie frisches Brot in einer Bäckerei kaufst, frage stets nach möglichen Zusätzen.

  • Vermeide Fertigprodukte wie Fertigsossen, Feinkostsalate oder Gewürzmischungen.

  • Iss weitestgehend natürliche Produkte, die unverarbeitet von dir in der gewünschten Weise zubereitet werden können.

  • Iss weniger Fleisch- und industriell hergestellte Wurstwaren. Wenn du Fleisch isst, dann wähle bewusst nachhaltige Ware aus der Region.

Quellen

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