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Braunvieh in den Schweizer Alpen

Es ist eine Frage der Haltung

Tierwohl in der Schweiz: Geht es noch etwas besser?

Tiger Woods, der berühmte und sehr erfolgreiche Golfspieler sagte einmal:
“Ich messe den Erfolg nicht an meinen Siegen, sondern daran, ob ich jedes Jahr besser werde.”

Ja, wir haben in der Schweiz die besten Tierschutzgesetze der Welt. Nein, das bedeutet nicht, dass wir uns daran halten müssen, … wir können es nämlich auch noch etwas besser machen. Betrachtet man unsere (im weltweiten Vergleich) sehr hohen Standards betreffend Tierwohl, ist es dennoch möglich, überall noch einen drauf zu setzen.

Kühe auf einer Alpweide

Noch etwas besser

Selbst Rindern in Anbindehaltung ist in der Schweiz an mindestens 60 Tagen während der Vegetationsperiode und an mindestens 30 Tagen während der Winterfütterungsperiode Auslauf zu gewähren. Aber Kühen, die den ganzen Sommer auf den saftigen Alpweiden grasen können und auch im Winter freien Zugang zu Ausläufen haben, geht es eben noch etwas besser.

Der Transport zum Schlachthof darf maximal 8 Stunden betragen. Wenn die Tiere jedoch von Kleinbetrieben in den regionalen Schlachthof transportiert werden, was maximal 1 bis 2 Stunden dauert, so ist das für die Kühe eben noch etwas besser.

In der Regel erreichen Rinder maximal ein Sechstel ihres natürlichen Lebensalters, was bei einem Rindvieh rund 25 Jahre sind. Anstatt als Kuh also nur 4 bis 5 Jahre, oder als Rind 11 Monate zu leben, werden die Kühe vom Alpahirt durchschnittlich 10 Jahre alt. Sie werden wesensgerecht gefüttert und gehalten, können jedes Jahr ein Kalb gebären (das überdurchschnittlich lang bei ihrer Mutter bleibt und in den Genuss der so wichtigen Biestmilch kommt) und fast jeden Sommer auf der Alp verbringen. Das Leben einer solchen Kuh ist eben noch etwas besser.

Geht es der Kuh gut, geht es uns gut

Löst man sich einmal von den reinen Vorgaben des Schweizer Tierschutzgesetzes und denkt darüber nach, was man sonst tun kann, um das Leben einer Kuh noch wesensgerechter, liebe- und respektvoller zu machen, wird man hier bei uns, bei Alpahirt an vielen Stellen fündig.
Unsere Kühe bekommen kein Soja oder anderes Kraftfutter zu fressen, sondern pure, regionale Natur. Ihre Geschichten spielen für uns eine Rolle, es sind nämlich Lebewesen mit Namen und keine Nummern. Tierwohl und Nachhaltigkeit können also ausgezeichnet Hand in Hand gehen, um unseren Planeten jeden Tag ein wenig besser zu machen.

Adrian Hirt der Gründer von Alpahirt legt grossen Wert auf wesensgerechte Tierhaltung.

Übrigens: Wenn wir ein Tier schon schlachten müssen, dann sollten wir ihm auch nach dem Tod noch Respekt zollen. Wir bei Alpahirt verarbeiten entsprechend auch alles. Alle Fleischstücke, das Fett als auch das Fell, welches wir auf natürliche Art, ohne Chrom gerben lassen.
Und so ganz nebenbei sorgt die Kuh, die bevorzugt auf der Weide gehalten wird, durch das “Massieren” der Graspflanzen beim Drüberlaufen und durch die düngende Wirkung ihres Kotes dafür, dass die Wurzeln des Grases zum Wachsen angeregt werden, was die Qualität des Bodens erhöht. Guter Humus ist hierbei in der Lage, fast das doppelte seines eigenen Gewichtes an CO₂ aufzunehmen.

Wir haben mit einem Zitat begonnen und wollen gerne mit einem enden: 

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt”
Mahatma Gandhi

Quellen

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