Massen-Konsum war gestern, heute zählt Nachhaltigkeit!

In der Woche vom Black Friday wird die erste «Kuhwoche» stattfinden. Vom 22. bis am 28. November spendet Alpahirt zusammen mit seinen Kunden 20% auf alle verkauften Rindfleisch-Produkte an den Verein Nationaltier Schweiz (VNTS).
Massen-Konsum war gestern, heute zählt Nachhaltigkeit!

In der Woche vom 22. bis am 28. November 2021 findet die erste «Kuhwoche» statt. Alpahirt spendet zusammen mit seinen Kunden 20 % auf alle verkauften Produkte an den Verein Nationaltier Schweiz (VNTS). Der Verein setzt sich für eine wesensgerechte Haltung und natürliche Fütterung der Schweizer Kuh ein. Er informiert über das Tierwohl und bezweckt eine Verbesserung, namentlich einen achtsamen und respektvolleren Umgang mit tierischen Lebewesen. Der Verein unterstützt Bauern, welche sich gesunder und nachhaltig produzierter Nahrung verschrieben haben.

Vom Kampagnengag zum Verein

Der junge Verein machte mit seiner Kampagne für die Abstimmung des Schweizer Nationaltiers erstmals am 6. Mai 2021 auf sich aufmerksam. Die Schweiz hat kein Nationaltier und das wollten wir ändern! Für uns stand schon vor der Abstimmung fest (über 19’000 Personen nahmen daran teil), dass die Kuh das Nationaltier der Schweiz ist. Das Interesse am Nationaltier war so gross, dass wir uns dazu entschieden haben, wirklich einen Verein zu gründen, welcher der Kuh und deren Würde eine Stimme gibt. Ab dem Jahr 2022 wird der VNTS unabhängig von Alpahirt seine Tätigkeiten aufnehmen. Der Verein ist nicht religiös und parteipolitisch neutral. Er verfolgt keine kommerziellen Zwecke und erstrebt keinen Gewinn.

Alpahirt behandelt die Kuh am ehrlichsten

Natürlich hatten wir gehofft, dass die Kuh das Nationaltier wird. Die Schweiz ist ein Milch- und Schoggi-Land. Die Milch kommt von der Kuh. Unser Lieblingsfleisch ist Rindfleisch. Auf Wanderungen in unseren weltbekannten Alpen begegnen wir am meisten der Kuh. Die Kuh ist aber auch ein kontroverses Thema: Massentierhaltung, abgelehnte Hornkuhinitiative, Kraftfutter-Import, Antibiotikaresistenzen, klimaschädliches Methangas, etc.
Alpahirt behauptet, dass sie die Kuh am ehrlichsten behandeln. Wir verarbeiten ausschliesslich Kühe von befreundeten Bauern, die ein langes und erfülltes Leben hatten. Das Trockenfleisch haben wir einer durchschnittlich 10-jährigen Kuh zu verdanken, die acht Nachkommen hatte und sieben Sommer auf Bündner Alpen verbringen durfte. Die Tiere wurden nur mit hof- und alpeneigenem Futter ernährt.

Seit der Gründung vom Verein Nationaltier Schweiz spenden wir mit Alpahirt CHF 1.- pro online verkauften Rindsalsiz. Mit der Einführung vom Bergleder fliessen zusätzlich 8% pro verkauftes Lederprodukt in die Vereinskasse.

Regionale Wertschöpfung

Das Wohlergehen der Kuh ist grösstenteils abhängig von den Bauern. Hier arbeitet Alpahirt aktuell ausschliesslich mit Bauern aus Graubünden zusammen, die Mutterkuhhaltung betreiben. Ein guter Hirte liebt und schätzt seine Kühe vom Anfang bis zum Ende. Wenn die Zeit kommt, um Abschied zu nehmen, vertrauen uns unsere Partner ihre Kühe an, weil sie wissen, dass wir wie ein guter letzter Hirte die Kuh schätzen, wie sie ist. Wir würdigen die Arbeit der Bauern und die Lebensleistung der Kuh mit einem fairen Preis. Alpahirt kauft den Bauern aus der Surselva ihre wesensgerecht gehaltenen und natürlich ernährten Kühe ab. Den Kühen wird durch eine regionale Schlachtung bei der Mazlaria Nay in Trun ein häufig langer Transport in die grossen Schlachthäuser ins Unterland erspart. Der Bauer kann sein Tier somit bis zum letzten Atemzug begleiten und ihm die letzte Wertschätzung entgegenbringen. Alle Alpahirt-Kühe haben Namen und eine enge Beziehung zu ihren Haltern.

Auch die Verarbeitung erfolgt regional. Die Sialm AG verarbeitet und trocknet das nährstoffreiche Frischfleisch in ihren Räumlichkeiten in Segnas, oberhalb von Disentis auf 1350 m.ü.M.

Tradition und Innovation

2014 gründete Adrian die Firma AlpenHirt, weil er es wichtig findet, dass wir wissen, woher unsere Nahrung kommt. Wir geben immer weniger Geld für gute Nahrung aus. Auf der anderen Seite explodieren die Gesundheitskosten! Der Konsument soll wieder die Möglichkeit zum Bezug von natürlichem Bindenfleisch einer Bündner Kuh erhalten. Ohne Zucker und unnötige Zusatzstoffe. Die Alternative ist uniformes Bündnerfleisch von einem Tier, das vorher importiert wurde und danach mit Zucker und Pökelsalz getrocknet wird. Fleisch muss ein Naturprodukt bleiben!

Unveränderte Rezeptur seit 1896

So setzt sich der Rindsalsiz von Alpahirt meist aus dem Fleisch von nur 3 Kühen zusammen. Neben Rotwein kommen lediglich noch Schweizer Alpensalz und Bio-Gewürze hinzu. Die Rezeptur geht auf das Jahr 1896 zurück, dem Geburtsjahr von Adrian Hirts Urgrossvater und Konterfei der Marke Alpahirt. Adrian hat das Handwerk des Fleischtrocknens von seinem Grossvater Anton Hassler jun. gelernt. Er sagte immer: «Es muss eine schöne Kuh sein. Eine ausgemagerte Milchkuh gibt nichts Gescheites» und «Pökelsalz ist das Gift. Ich nehme lieber Wein, wie wir es schon in vergangenen Tagen gemacht haben».

Es ist eine Fleischrevolution im Gange

In einer Zeit, in der das Thema Fleisch kontrovers diskutiert und die Nachfrage nach Alternativen immer stärker wird, ist es wahrlich gewagt, sich im Markt lautstark zugunsten von Fleisch zu äussern. Adrian ist jedoch der Meinung, dass Trockenfleisch, ähnlich wie Wein, kein alltägliches Lebensmittel, sondern ein Genussmittel sein soll. Alpahirt fördert ein gesundes Einkaufs- und Essverhalten. Mit Alpahirt bieten wir eine Alternative zur billigen Massenware. Lieber weniger, dafür besseres Fleisch konsumieren. Entsprechend setzen wir uns für die wesensgerechte Tierhaltung, eine faire Entlöhnung der Bauern und eine intakte Umwelt für die nächste Generation ein.
Als logischen nächsten Schritt helfen wir nun dabei mit, dem Verein Nationaltier Schweiz, welcher sich für das Wohl der Schweizer Kuh einsetzt, Leben einzuhauchen. Man darf gespannt sein.

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