Weidehaltung & Sömmerung

Freiheit schmeckt man

Unsere Kühe leben draussen – so, wie es ihrer Natur entspricht. Auf saftigen Wiesen, umgeben von frischer Bergluft, in kleinen Herden. Im Sommer ziehen sie hinauf auf die Alp, wo sie selbst wählen, was und wann sie fressen. Ganz ohne Kraftfutter, ganz ohne Stress.

Warum wir das so machen? Weil wir an eine Tierhaltung glauben, die den Namen verdient. Die dem Tier Freiraum gibt – und dir ein ehrliches Stück Natur auf den Teller.

Leben auf der Weide: Natürlich und frei

Leben auf der Weide: Natürlich und frei

Früh am Morgen, wenn die Sonne langsam über den Bergkuppen aufgeht, stehen unsere Kühe bereits auf der Weide. Sie ziehen gemächlich durch das hohe Gras, suchen sich Kräuter und Blumen, die ihnen gut tun, und geniessen die Freiheit, ihrem natürlichen Instinkt zu folgen.

Bei Alpahirt leben die Tiere fast das ganze Jahr draussen. Statt in engen Ställen zu stehen, haben sie Platz, Bewegung und frische Bergluft – jeden Tag. Sie bestimmen selbst, wann sie fressen, ruhen oder spielen.

Diese Freiheit ist kein Luxus, sondern das Natürlichste der Welt. Und genau diese natürliche Lebensweise macht unsere Tiere gesund, zufrieden – und unser Fleisch so besonders.

Sömmerung auf der Alp: Eine alte Tradition lebt weiter

Wenn der Frühling ins Land zieht und die letzten Schneefelder weichen, beginnt für unsere Kühe die Reise auf die Alp. Hoch oben, wo die Luft klarer ist und die Wiesen duften, verbringen sie den Sommer – so, wie es schon Generationen von Bauern und Tieren vor ihnen getan haben.

Auf den saftigen Sömmerungsweiden finden sie eine Vielfalt an Gräsern und Alpenkräutern, die sie nach Lust und Laune geniessen dürfen. Keine Kraftfutterration, keine Einschränkung – nur Natur pur.

Die Zeit auf der Alp ist mehr als ein schöner Brauch. Sie stärkt die Tiere, unterstützt ihre Gesundheit und sorgt dafür, dass sie instinktiv genau das fressen, was sie brauchen. Es ist eine Zeit der Freiheit – und ein Geschenk, das man im Fleisch schmeckt.

Sömmerung auf der Alp: Eine alte Tradition lebt weiter
Ohne Kraftfutter, ohne Stress: So bleibt die Natur im Gleichgewicht

Ohne Kraftfutter, ohne Stress: So bleibt die Natur im Gleichgewicht

Unsere Kühe bekommen genau das Futter, das die Natur für sie vorgesehen hat: Gras, Kräuter, Heu – und im Winter manchmal etwas Silage. Kein Kraftfutter, kein Soja, kein Mais aus Übersee.

Denn Kraftfutter mag Tiere schneller mästen, doch es widerspricht ihrer Natur. Kühe sind Wiederkäuer, geschaffen, um das zu verwerten, was für uns Menschen ungeniessbar ist. Auf den Weiden finden sie alles, was sie brauchen – und wachsen in ihrem eigenen, gesunden Tempo.

So bleibt das Gleichgewicht erhalten: Die Böden werden durch die Weidehaltung gestärkt, die Pflanzenvielfalt bleibt bestehen, und unsere Kühe bleiben gesund und robust – ohne Stress, ohne künstliche Eingriffe.

Interessante Beiträge aus unserem Magazin

Ein Grundriss, viele Hände: Die Produzentenkarte fürs Haus zur Metzg
  Zum ersten Mal zeigen wir im Detail, wie das Haus zur Metzg am Churer Arcas aussehen wird: den Grundriss, die Räume, die Wege durchs Haus und das Konzept dahinter. Noch sind es Linien, Mauern, Baustelle und Vorstellungskraft. Aber für...
Crowdfunding einfach erklärt – so funktioniert wemakeit (Schritt-für-Schritt)
Das Haus zur Metzg entsteht in der Churer Altstadt: ein Ort für Naturfleisch, Handwerk, Herkunft, Kaffee, Wein, Alpkäse und gemeinsame Abende am Tisch. Über unsere Kampagne auf wemakeit kannst du das Projekt unterstützen, eine Belohnung sichern oder die Kampagne weiterteilen....
Bündner Lösungswege - Vom Gras zum Genuss
Im Branchenmagazin Lebensmittel-Industrie durften wir kürzlich über unseren Weg sprechen. Das Gespräch drehte sich nicht um Marktanteile oder Trends, sondern um eine grundsätzliche Frage: Wie kann Fleisch so produziert werden, dass es Verantwortung, Genuss und Gesundheit verbindet? Unsere Antwort ist...
Desertifikation: Die Wüste vor unserer Haustür

Auch in der Schweiz droht Desertifikation. Erfahre, wie regenerative Landwirtschaft und Alpahirt helfen, Böden fruchtbar zu halten.

Black Friday Frust: Warum immer mehr Marken den Konsumwahnsinn satthaben
Der Black Friday ist längst auch in der Schweiz angekommen und mit ihm der Frust über überfüllte Shops, Wegwerfware und sinnlose Rabatte.  Immer mehr Menschen entscheiden sich deshalb für den Fair Friday: einen Tag für Qualität, Nachhaltigkeit und bewussten Konsum....
Black Friday - Wenn Konsum zur Krankheit wird
Ich arbeite seit vielen Jahren im Marketing, dies für unterschiedliche Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Und ganz ehrlich: Es gibt Tage, da ist das verdammt schwer. Schwer, weil mein Beruf oft das Gegenteil fordert von dem, woran ich glaube. Weil Arbeitgeber,...