Bevor wir über Fleisch sprechen, sprechen wir über Leben.

Manchmal ruft ein Landwirt an und fragt:„Würdet ihr meine Kuh nehmen?“

Bei Alpahirt ist das keine schnelle Antwort.
Denn bevor wir über Fleisch sprechen, sprechen wir über Leben.

Wenn uns ein Bauer neu kontaktiert, prüfen wir zuerst:
Haltung. Fütterung. Alter. Anzahl Kälber.
Erst dann stellen wir die entscheidende Frage:
Warum wird dieses Tier geschlachtet?

Meist sind es ältere Mutterkühe. Rund zehn Jahre alt. Viele Sommer auf der Alp. Viele Kälber grossgezogen. Und irgendwann ist klar: Jetzt ist genug.

Dieses Jahr haben wir mit drei Kühen aus unserer Heimat gestartet.
Braunviehkühe aus Tschiertschen, vom Lärchenhof.

Am 5. Januar geschlachtet in Trun.
Goldi. Grida. Veronika.

Namen, keine Nummern. Tierwohl heisst für uns nicht „alles perfekt“. Sondern Verantwortung übernehmen – bis zum Schluss.

Danke, dass du Genuss und Gewissen zusammen denkst.

Herzlich,
Adrian & das Alpahirt-Team

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