Nachruf: Wir erinnern uns an einen Pionier und Freund

Liebe Alpahirten,

ich hoffe, dieser Newsletter erreicht euch in bester Gesundheit und guter Stimmung. Zunächst möchte ich euch zu einem Moment des Gedenkens einladen. Wir haben vor Kurzem einen geschätzten Weggefährten und Freund verloren, und ich möchte ihm in diesem Newsletter unseren Dank aussprechen. Sein Geist und seine Hingabe für das, woran wir glauben, werden uns immer inspirieren.
 
Inmitten dieser Reflexion erinnern wir uns an unsere Grundwerte bei Alpahirt: Wir machen Fleisch aus Gras, nicht aus Kraftfutter. Dieses Prinzip unterstreicht unser Engagement für Nachhaltigkeit und die Verantwortung gegenüber unserem Planeten. Es ist eine Erinnerung daran, dass wir durch unsere Entscheidungen einen Unterschied machen können.
 
Mit dem bevorstehenden Osterfest vor Augen freuen wir uns, diese Zeit der Hoffnung und des Neuanfangs mit euch zu teilen. Ostern ist ein Fest, das Erneuerung und das Erwachen der Natur zelebriert – Werte, die tief in unserer Philosophie verankert sind.
 
Adrian und das gesamte Alpahirt-Team

Nachruf auf einen bemerkenswerten Pionier: Arthur "Thuri" Heldstab

Mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von "Thuri", einem Mann von aussergewöhnlichem Charakter und einer Lebensgeschichte, die Inspiration und Bewunderung weckt. Thuri, im Herzen stets ein Bahner, fand nach einer Laufbahn bei der Rhätischen Bahn (RhB) seinen Weg zu uns bei Alpahirt in Tschiertschen. Seine zweite Karriere, die er mit einer solchen Hingabe und Leidenschaft ausübte, hinterlässt eine unauslöschliche Spur in unseren Herzen und im Geist unseres Jungunternehmens.

Nachdem er bei der RhB in zahlreichen Positionen tätig war und sich dort als wahrer Allrounder bewiesen hatte, hätte Thuri sich für einen ruhigen Ruhestand entscheiden können. Doch das war nichts für ihn. Das Bedürfnis, weiterhin einen Unterschied zu machen, trieb ihn zu Alpahirt, wo er zur guten Seele unseres Lädalis wurde. Mit seiner roten Mütze, die er aus Nostalgie und Respekt vor seiner Vergangenheit oft trug, wurde er schnell zu einem bekannten Gesicht und einer vertrauten Stimme für die Gemeinschaft in Tschiertschen und für die vielen Besucher aus aller Welt.
 
Thuri's Fähigkeit, mit jedem, der das Lädali betrat, eine Verbindung herzustellen, war aussergewöhnlich. Er war ein begnadeter Erzähler, der die Geschichten unserer Produkte mit grosser Liebe und Kenntnis zu teilen wusste.
 
Seine Grosszügigkeit, sein Humor und sein unermüdlicher Einsatz für Alpahirt und die Ideale, die wir hochhalten, haben in uns allen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Thuri war ein Grandseigneur im wahrsten Sinne des Wortes, ein Mann von Welt, der in der Lage war, seine tiefen Wurzeln und Werte in die Arbeit einzubringen, die er so sehr liebte.
 
Auch wenn Thuri uns nun verlassen hat, lebt sein Geist in jeder Geschichte, die wir erzählen, und in jedem Lächeln, das wir mit unseren Kunden teilen, weiter. Seine Präsenz wird in Tschiertschen und weit darüber hinaus vermisst werden, doch sein Erbe wird für immer Bestand haben.
 
Wir verabschieden uns von einem wahren Freund, Mentor und Inspirator. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und all jenen, die das Glück hatten, Thuri zu kennen und von ihm zu lernen. Seine Geschichten, seine Leidenschaft und seine Liebe zur Gemeinschaft werden weiterleben – als Teil unserer Erinnerung, unseres Unternehmens und unserer gemeinsamen Zukunft.
 
Ruhe in Frieden, lieber Thuri, den ich liebevoll und mit einem Augenzwinkern immer wieder als Chefchnächt betiteln durfte. Dein Licht wird in Tschiertschen und weit darüber hinaus weiterleuchten. 
Adrian

Revolution auf der Weide: Alpahirts Feed no Food Philosophie

Wir glauben an die Kraft der Natur und daran, dass Qualität und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen. Unsere Tiere wachsen einen Grossteil des Jahres auf den saftigen Alpwiesen auf und ernähren sich von dem, was die Natur ihnen bietet – frisches Gras von den saftigen Weiden der Schweizer Alpen. Diese artgerechte und natürliche Ernährung spiegelt sich nicht nur im Wohl unserer Tiere wider, sondern auch in der Qualität unseres Fleisches.
 
Unser Prinzip »Feed no Food« betont die Wichtigkeit von Gras als natürliche Nahrungsquelle unserer Tiere, ohne die Umwelt durch intensive Landwirtschaft zu belasten und Ackerflächen für die Herstellung menschlicher Nahrung zu nutzen.
 
Alpahirt steht für Fleischgenuss, der gut für uns Menschen, die Tiere und unseren Planeten ist. Essen bewusst, wählen Alpahirt – wo echtes, ehrliches, gesundes und besonders schmackhaftes Trockenfleisch seinen Ursprung hat.

 

Alle Newsletter

Alle
Kuh-ltivierer
Kuh-nkret
Kuh-rios
Kuh-rzgeschichte

Mehr Geschichten, Neuigkeiten und Inspiration

Die Bauern hinter Alpahirt
Wenn über Alpahirt gesprochen wird, geht es oft um Naturfleisch, um den Verzicht auf Nitritpökelsalz und Zusatzstoffe oder um die Frage, wie Fleisch heute überhaupt noch verantwortungsvoll produziert werden kann. Viel seltener sprechen wir über die Menschen, bei denen alles...
Wie viel Fleisch bleibt, wenn Tiere keine Lebensmittel mehr fressen?
Seit unserem Beitrag zur Ernährungsinitiative bekommen wir immer wieder ähnliche Fragen. Gerade in den letzten Tagen auffallend oft. Eine davon gefällt mir besonders, weil sie unsere Haltung konsequent zu Ende denkt: Wenn wir sagen «Acker für Menschen, Grasland für Tiere»...
Ernährungsinitiative 2026: Acker für Menschen, Grasland für Tiere
Am 27. September 2026 stimmt die Schweiz über die Ernährungsinitiative ab. Viele werden Anfang September das Abstimmungscouvert auf dem Tisch haben. Genau dann lohnt sich eine Frage, die in der lauten Debatte oft untergeht: Was soll auf unseren Äckern wachsen...
Erhöhtes Cholesterin: Muss Fleisch ganz weg?

Ein erhöhter Cholesterinwert wirft viele Fragen auf: Muss Fleisch ganz weg? Wir erklären verständlich, was LDL mit dem Cholesterin...

Keine Metzgerei. Kein Restaurant. Ein Haus.

Warum das Haus zur Metzg in Chur mehr ist als ein Laden mit Bistro: ein neuer Ort für Naturfleisch,...

Ein Grundriss, viele Hände: Die Produzentenkarte fürs Haus zur Metzg
Zum ersten Mal zeigen wir im Detail, wie das Haus zur Metzg am Churer Arcas aussehen wird: den Grundriss, die Räume, die Wege durchs Haus und das Konzept dahinter. Noch sind es Linien, Mauern, Baustelle und Vorstellungskraft. Aber für uns...