Bevor wir über Fleisch sprechen, sprechen wir über Leben.

Manchmal ruft ein Landwirt an und fragt:„Würdet ihr meine Kuh nehmen?“

Bei Alpahirt ist das keine schnelle Antwort.
Denn bevor wir über Fleisch sprechen, sprechen wir über Leben.

Wenn uns ein Bauer neu kontaktiert, prüfen wir zuerst:
Haltung. Fütterung. Alter. Anzahl Kälber.
Erst dann stellen wir die entscheidende Frage:
Warum wird dieses Tier geschlachtet?

Meist sind es ältere Mutterkühe. Rund zehn Jahre alt. Viele Sommer auf der Alp. Viele Kälber grossgezogen. Und irgendwann ist klar: Jetzt ist genug.

Dieses Jahr haben wir mit drei Kühen aus unserer Heimat gestartet.
Braunviehkühe aus Tschiertschen, vom Lärchenhof.

Am 5. Januar geschlachtet in Trun.
Goldi. Grida. Veronika.

Namen, keine Nummern. Tierwohl heisst für uns nicht „alles perfekt“. Sondern Verantwortung übernehmen – bis zum Schluss.

Danke, dass du Genuss und Gewissen zusammen denkst.

Herzlich,
Adrian & das Alpahirt-Team

Alle Newsletter

Alle
Kuh-ltivierer
Kuh-nkret
Kuh-rios
Kuh-rzgeschichte

Plus d'histoires, d'actualités et d'inspiration

Wie viel Fleisch bleibt, wenn Tiere keine Lebensmittel mehr fressen?
Seit unserem Beitrag zur Ernährungsinitiative bekommen wir immer wieder ähnliche Fragen. Gerade in den letzten Tagen auffallend oft. Eine davon gefällt mir besonders, weil sie unsere Haltung konsequent zu Ende denkt: Wenn wir sagen «Acker für Menschen, Grasland für Tiere»...
Ernährungsinitiative 2026: Acker für Menschen, Grasland für Tiere
Am 27. September 2026 stimmt die Schweiz über die Ernährungsinitiative ab. Viele werden Anfang September das Abstimmungscouvert auf dem Tisch haben. Genau dann lohnt sich eine Frage, die in der lauten Debatte oft untergeht: Was soll auf unseren Äckern wachsen...
Erhöhtes Cholesterin: Muss Fleisch ganz weg?

Ein erhöhter Cholesterinwert wirft viele Fragen auf: Muss Fleisch ganz weg? Wir erklären verständlich, was LDL mit dem Cholesterin...

Keine Metzgerei. Kein Restaurant. Ein Haus.

Warum das Haus zur Metzg in Chur mehr ist als ein Laden mit Bistro: ein neuer Ort für Naturfleisch,...

Ein Grundriss, viele Hände: Die Produzentenkarte fürs Haus zur Metzg
Zum ersten Mal zeigen wir im Detail, wie das Haus zur Metzg am Churer Arcas aussehen wird: den Grundriss, die Räume, die Wege durchs Haus und das Konzept dahinter. Noch sind es Linien, Mauern, Baustelle und Vorstellungskraft. Aber für uns...
Crowdfunding einfach erklärt – so funktioniert wemakeit (Schritt-für-Schritt)
Das Haus zur Metzg entsteht in der Churer Altstadt: ein Ort für Naturfleisch, Handwerk, Herkunft, Kaffee, Wein, Alpkäse und gemeinsame Abende am Tisch. Über unsere Kampagne auf wemakeit kannst du das Projekt unterstützen, eine Belohnung sichern oder die Kampagne weiterteilen....