Mehr investieren in Lebensmittel – weniger in Krankheit

Geht es dir manchmal auch so? Das neue Jahr beginnt, und die guten Vorsätze stapeln sich: „Weniger Fleisch essen. Gesünder leben. Mehr sparen.“ Doch dann sitzt du beim Abendessen, schaust auf deinen Teller und fragst dich: „Geht es wirklich immer um weniger – oder eher um besser?“

Ich persönlich habe mir nie vorgenommen, weniger Fleisch zu essen. Für mich fühlt sich das ungefähr so sinnvoll an wie ein Löwe, der plötzlich Gras frisst. Denn die Diskussion dreht sich oft um die falsche Frage. Es geht nicht um „Fleisch – ja oder nein?“, sondern um „Welches Fleisch?

Mehr Qualität statt weniger Genuss
Die Wahrheit ist: Fleisch ist nicht gleich Fleisch.

Es gibt Fleisch von Tieren, die Gras fressen – sie verwandeln etwas, das für uns nicht nutzbar ist, in hochwertige Nahrung. Und dann gibt es Fleisch aus industrieller Massentierhaltung – mit Soja und Mais gefüttert, das Umwelt und Ressourcen belastet.

Die Diskussion über Fleisch ist oft schwarz-weiss. Aber ist Verzicht wirklich die einzige Lösung? Ich glaube nicht. Vielmehr geht es um bewusste Entscheidungen.

Prioritäten setzen – für Gesundheit und Genuss
Ich höre oft: „Gutes Fleisch ist zu teuer.“ Aber lass uns kurz innehalten:
In der Schweiz geben wir im Schnitt nur 8–10 % unseres Einkommens für Lebensmittel aus – aber 10–15 % für Gesundheitskosten.

Das bedeutet, wir investieren mehr Geld, um Krankheiten zu behandeln, als wir bereit sind, für ihre Vermeidung auszugeben. Ist das wirklich klug? Oder sollten wir nicht lieber in das investieren, was uns gesund erhält – echte, natürliche Lebensmittel?

Ich bin überzeugt: Wer besser isst, lebt gesünder. Und wer gesünder lebt, spart sich viele unnötige Ausgaben für Medikamente und Behandlungen.

Ein neuer Vorsatz für 2025
„Ich esse weniger schlechtes Fleisch – und mehr Gutes.“
Weniger Fleisch aus industrieller Produktion, weniger Fleisch von Tieren, die mit Mais und Soja gefüttert wurden. Stattdessen:
- Mehr Fleisch aus Gras.
- Mehr Fleisch aus natürlichen Kreisläufen.
- Mehr Fleisch, das die Biodiversität unserer Alpen erhält und respektvoll produziert wird.

Das ist nicht nur nachhaltig – es ist auch gesund und unglaublich fein.

Wertschätzung geht durch den Magen
Ein Gedanke zum Jahresanfang: Wem möchtest du Danke sagen?
Vielleicht einem Kollegen, der immer da ist. Einer Mitarbeiterin, die Grossartiges leistet. Oder einem Freund, der dich durch schwierige Zeiten begleitet hat.

Kleine Wertschätzungsgeschenke – sei es zum Geburtstag, Jubiläum oder einfach mal zwischendurch – bewirken oft Wunder. Sie zeigen, dass man gesehen wird, und bleiben lange in Erinnerung.

Gerade heute, wo Zusammenhalt und Unterstützung wichtiger denn je sind, dürfen wir solche Momente nicht unterschätzen.

Individuelle Geschenkideen – für Fleischliebhaber und Vegetarier
Auf alpahirt.ch findest du unter „Geschenk-Ideen“ viele Möglichkeiten, Wertschätzung auf besondere Weise auszudrücken:
  • Individuelle Geschenkboxen – mit Naturfleisch aus regenerativer Weidehaltung.Persönliche Grusskarten – für die besondere Note.
  • Direktversand an die Beschenkten – für stressfreies Verschenken.
  • Und auch für fleischfreie Mitarbeiter und Freunde haben wir Lösungen: Mit einem Netzwerk an Partnern stellen wir auf Anfrage fleischfreie Geschenke zusammen.

Ruf uns an oder schreib uns eine Mail – wir helfen dir gerne weiter.

Ein Jahr für bewusste Entscheidungen
Ich lade dich ein, 2025 einmal anders anzugehen. Mehr Qualität, mehr Wertschätzung, mehr Gesundheit. Weniger Ausreden, weniger Kompromisse, weniger Billigprodukte.

Ob für dich selbst oder als Geschenk für andere – lass uns gemeinsam die Welt des bewussten Genusses gestalten.

Schau vorbei auf alpahirt.ch oder kontaktiere uns direkt:
💌: info@alpahirt.ch
📞: 081 511 84 96
Herzliche Grüsse und ein gesundes, genussvolles neues Jahr!
- Adrian Hirt und das Alpahirt-Team

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